|
home > Projekte
> Zwettl und Wienerwald
Teilprojekte Zwettl und Wienerwald
Nach der Inbetriebnahme der erfolgreichen Teststrecke "Gaweinstal"
wurden neue Linien für den Betrieb von Bedarfshaltestellen ausgesucht.
In Kooperation mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), ÖBB-Postbus
GmbH und CoCo Software Engineering GmbH wurden das Stadtgebiet Zwettl,
Rastenfeld und der Raum Wienerwald mit Bedarfshaltestellen (BEHAs)
ausgerüstet. Aspekte der Reisezeitverkürzung, der Verbesserung der
Servicequalität und der Wirtschaftlichkeit standen bei der Gestaltung
der neuen Linienführung im Vordergrund.
Ende Februar 2005 war es soweit - der Linienbetrieb mit BEHAs wurde
am 28.2.2005 eröffnet.
Zwettl
In Zwettl werden 9 BEHAs im Stadtverkehr eingesetzt. Ziel ist es,
die durchschnittliche Reisezeit zu verkürzen, so dass der Rundkurs
weniger Verspätungen hat, und daher die allgemeine Qualität der
Leistungserbringung erhöht wird. Zusätzlich ermöglichen die BEHAs
auch die bedarfsorientierte Bedienung von neuen Haltestellen auf
dem Rundkurs, ohne die Taktzeit von 1 Stunde verändern zu müssen.
So ist gelungen, u.A. die Haltestelle "Bahnhof" in den Stadtverkehr
bei gleich bleibenden Kosten einzubinden. Einige der wenig frequentierten
Haltestellen werden nur im Falle einer Bestellung bedient, wodurch
die notwendige Beschleunigung erreicht wird.
Rastenfeld
In Rastenfeld wird eine BEHA für das klassische Stichfahrt-Szenario
verwendet. Der Bus muss die Hauptstrasse nicht verlassen, wenn keine
Bestellung vorliegt. ÖBB-Postbus spart Sprit und Zeit ein, das Siedlungsgebiet
wird nicht mit unnötigem Lärm belastet.
Wienerwald
Im Raum Wienerwald wurden 10 BEHAs in Haltestellen auf den Linien
354 und 255 installiert. Bisher wurden nur wenige Kurse dieser Linien
ins Tal hineingeführt. Die Ortschaften an den Talenden wurden nur
sehr selten angefahren. Um eine bessere Versorgung der abgelegenen
Ortschaften in den Tälern zu erreichen, werden im Wienerwald nun
die BEHAs betrieben. Die meisten Kurse können nun - bedarfsorientiert
- bis zum Talende geführt werden. Das Fahrplanangebot konnte in
diesem Gebiet deutlich erweitert werden. Die Angebotserweiterung
von ca. 33% (der potenziell gefahrenen Kilometer) entsteht durch
die bessere Ausnutzung der Lenkzeiten und bei gleich bleibendem
Personaleinsatz.
Gefördert im Take-ÖV Programm des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie (BMVIT)
|